Rockshow der Extraklasse

Horstmar Live mit Glam Jam und Impediment
GlamJam1Musik weckt Erinnerungen und bereitet gute Laune. Akustische Nostalgie pur und entsprechende Stimmung bot „Glam Jam“ am Samstagabend in der Burgmannstadt. Die Band hat sich mit Leib und Seele der Musik der 70er-Jahre verschrieben und lässt diese große Ära des Rock in ihren Konzerten lebendig werden. Den Auftakt von „Horstmar Live“ open Air am Borchorster Hof, wozu der Stadtmarketingverein HorstmarErleben erstmals eingeladen hatte, bildete aber die Band „Impediment“. Die jungen Musiker, alle um die 20 Jahre alt, überraschten mit abwechslungsreichen Eigenkompositionen. Dabei lassen sie sich nicht auf einen Stil festlegen, mischen Einflüsse aus diversen Musikrichtungen. Deutlich aber ihre Vorliebe für Heavy- und Progressive Rock.
Jonas Timmerhues (Gesang, Piano), Max Roll (Schlagzeug), Mario Hölscher (Bass), Patrick Muhr und Dennis Dwersteg) sind allesamt Könner an ihren Instrumenten und verfügen über eine erstaunliche Bühnenpräsenz. Schon seit 2013 treten sie gemeinsam auf und haben bereits zwei CDs aufgenommen.

Entstanden aus einem Jugendprojekt der Musikfabrik Steinfurt hat sich die „Nachwuchsband“ stetig weiterentwickelt. In Horstmar präsentierte sie eineinhalb Stunden ein spannendes Repertoire mit eigenen Songs und einigen Covern. Jonas Timmerhues überzeugte stimmlich in der härteren Gangart ebenso wie bei gefühlvollen Balladen. Impediment sind mittlerweile im Münsterland bekannt. Für ihren weiteren Aufstieg dürfte der rätselhafte Bandname – Impediment bedeutet Hindernis – kein eben solches sein
Glam Jam starteten ihr furioses Programm stilecht mit einem Klassiker des Glam-Rock: „Ballroom Blitz“ von The Sweet. Dann folgte Hit auf Hit legendärer Bands: Jethro Tulls „Locomotive breath“, Supertramps „Give a little bit“, Barclay James Harvests „Hymn“, Lynard Skynards „Sweet Home Alabama“, Bob Marleys „I shot the Sheriff“ und viele weitere Evergreens rissen das Publikum mit. Fantastisch die Glam Jam-Version des Rock-Klassikers „Radar Love“ von Golden Earring.
Neben der perfekten musikalischen Interpretation ließ die Band die Seventies auch modisch wieder auferstehen, in schrillen Outfits im Stil der Zeit. Auftritte von Glam-Jam sind keine Konzerte, sondern eine 70er-Jahre Rockshow. Die Liebe der vier Vollblutmusiker für den Sound dieser Ära ist deutlich spürbar und sie schaffen es, ihre Begeisterung auf das Publikum zu übertragen. Dabei sind sie ein komplett aufeinander eingespieltes Team. Niels Wedemeyer (Gesang), Wollo Seidel (Gitarre), Toni Beckmann (Bass) und Michael Rietmann (Drums) machen seit über drei Jahrzehnten gemeinsam Musik und gründeten vor zehn Jahren Glam Jam.Ihrem Ruf als einzigartiger Live-Act wurde die Cover-Band in Horstmar gerecht. Spontan holte Leadsänger Wedemeyer, im Zivilberuf Lehrer in Schöppingen, einige seiner Schüler auf die Bühne. Band, Kids und Publikum sangen gemeinsam Pink Floyds berühmtes „Another brick in the Wall“. Mit dem unsterblichen „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin als Zugabe endete die fulminante, dreieinhalbstündige Show am leider nicht ausverkauften Borchorster Hof.

Fotostrecke (Fotos: Huge sive Huwe; Regina Schmidt)

 

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